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Archive for December, 2009

16.12. – EUR/USD

December 16, 2009 Leave a comment

Heute habe ich gegen 10Uhr eine Long-Position im EUR/USD eröffnet. Position 1 war @ 1.4553, Position 2, beim ersten Reversal @ 1.4547.

Da heute Zinsentscheid in den USA ist, bin ich von relativ geringen Bewegungen vor 20Uhr ausgegangen und wäre überrascht gewesen, wenn sich EUR/USD für eine Richtung entschieden hätte. Letztendlich befanden wir uns in einer Range zwischen kurz unter 1.4600 und über 1.4500! Somit habe ich dann auch meine Positionen @ 1.4576 für insgesamt 52 Pips geschlossen.

Der Gewinn betrug etwa 0,50%. Für die gewonnenen Pips ist das ordentlich, für den bisherigen Wochenverlauf noch nicht unbedingt da ich die guten Bewegungen bisher verpasst habe. Aber noch ist die Woche nicht vorbei :)

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15.12. – EUR/USD

December 15, 2009 Leave a comment

Heute Vormittag hat der Euro eine schöne Bewegung gegenüber dem Dollar hingelegt. Aber erstmal das Bild…

So… Ich gehe erstmal direkt auf den möglichen Trade ein. Leider war ich zu der Zeit nicht online, erst als der Preis bereits die 1.4600 nach unten unterschritten hatte, und da wollte ich nicht mehr einsteigen. Danach sage ich noch etwas zu den vorherigen Signalen – und wie man diese hätte handeln können.

Der blaue Moving Average hat mit Beginn der 4-er Spalte (1. Pfeil) den schwarzen MA nach unten geschnitten und somit ein Short-Signal getriggered. Man hätte direkt an dieser Stelle einsteigen können da ein vorheriger 3-fach Boden gebrochen wurde, mit tieferen Hochs vorher. Oder, wie ich es eher gemacht hätte, ein Reversal abwarten (2.Pfeil). In dem Fall wäre der Einstieg bei etwa 1.4645 gewesen. Kurz darauf ist durch die Preisbewegungen wieder ein Doppeltop und 3-fach Boden (3.Pfeil) enstanden und bei dessen Bruch hätte man eine Position zum bereitss vorhandenen Short hinzufügen können. Bei einem Bruch des Doppeltops nach oben hätte ich angefangen, die Bewegung zu hinterfragen. Bei 1.4570 gab es dann eine erste Umkehr – die aber nicht lange stand hielt. Der Kurs bewegte sich anschließend weiter Richtung 1.4500. Bei dem Hoch der ersten Umkehr wäre es nun möglich gewesen einen StopLoss einzuzeichnen. Die gleiche Prozedur gilt bei den nächsten beiden Umkehrspalten bis schließlich der StopLoss bei der 4. Umkehr (4.Pfeil) durch den Bruch des Doppeltops nach oben hin ausgelöst wurden wäre.

Nun kann man sagen, dass die Moving Average Signale vor der starken Bewegung in einem Verlust geendet hätten. Der Preis schlingert um alle 3 Linien und in solchen Situationen ist es nie einfach zu traden. Hier kommt dann die Erfahrung ins Spiel und das Beobachten des Marktes. Der Erste Cross auf dem Bild findet während einer langen O-Spalte statt. Ich warte normalerweise auf ein Reversal, wäre in dem Fall nach 3-4 X’en eingestiegen… Danach bewegt sich der Kurs wieder abwärts, konnte aber kein neues Tief bilden. Je nach Preisbewegung hätte man diesen Trade mit leichtem Verlust oder günstigstenfalls Break Even abschließen können… Das nächste Signal wurde kurz darauf generiert, diesmal für einen Long. Unterstützt von höheren Tiefs und einem 3fach Top – inklusive Bruch – war dies ein klassisches Fehlsignal. Dementsprechend wäre auch dies eine Verlustposition gewesen. Im weiteren Verlauf hätte sich auch keine gute Möglichkeit ergeben um Break Even zu schließen. Die Verluste wären von der Anzahl der Pips her aber eher im niedrigen zweistelligen (20-30) Bereich gewesen. Die spätere Abwärtsbewegung hätte dafür einen dreistelligen Gewinn einfahren können.

Wenn man ein profitables System gefunden hat, muss man auch mit den Trades umgehen können, die nicht die Ausreißer sind und die großen Gewinne bringen.

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14.12.

December 14, 2009 Leave a comment

Heute werde ich nicht viel schreiben können da es ein sehr ruhiger Tag gewesen ist. Den Großteil seiner Bewegungen haben GBP/USD und EUR/YEN heute Nacht getätigt, aber ich wollte die Signale nicht gleich nach Handelsstart umsetzen. EUR/YEN hat danach zwar fast 100 Punkte verloren, aber diese auch direkt wieder gut gemacht… Morgen gibt es wieder einige Nachrichten aus England und der USA, da dürfte es tagsüber interessanter werden. Ansonsten ist anzumerken, dass die Weihnachtszeit vor der Tür steht und die Umsätze um einiges zurückgehen sollten. Letztes Jahr gab es in dieser Zeit wenig Bewegung, wenig Volatilität – die Kurse gingen über diesen Zeitraum in nur eine Richtung.

Mein Tipp: Jetzt in keine Trades verfangen, die man nicht ohne weiteres schließen möchte!

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Der Zinseszins… Dein bester Freund!

December 12, 2009 Leave a comment

In den letzten Jahren ist es für Privatpersonen immer einfacher geworden, aktiv am Marktgeschehen teilzunehmen. Für viele ist es der vermeintlich schnelle Weg zu Reichtum und Glückseligkeit und gerade darum scheitern wohl auch knapp 90% aller Trader. Es gibt sicherlich einige wenige die es tatsächlich schaffen relativ schnell Beträge zu verdienen von denen die meisten nur träumen, doch für die anderen ist gerade die Ungeduld der große Gegner. Wenn man mit einem Kapitaleinsatz von 1.000 – 5.000€ beginnt, wie soll ich denn damit jemals mein Leben bestreiten? Dazu würde man Renditen benötigen, die normalerweise mit Risiken einhergehen die das Konto ebenso auslöschen können – oder man hat den heiligen Gral gefunden… Ich persönlich strebe ein Konto von etwa 50.000€ an um mit 5-10% monatlich eine Rendite zu erwirtschaften, von der ich normal leben kann und es weiterhin möglich ist, dass das Konto wächst. Nun muss ich nur noch dieses Geld erwirtschaften und wenn wir uns an den Kapitaleinsatz erinnern, scheint das manchen unmöglich zu sein. Hier kommt nun aber der Zinseszins ins Spiel. Schon Albert Einstein hat erkannt, was der Zinseszinseffekt bewirken kann und ihn als die größte Erfindung des menschlichen Denkens bezeichnet!

Zu Beginn wird der Effekt nicht so deutlich, wenn aber nach der 2. oder 3. Verdopplung des Anfangskapitales, die absoluten Gewinne bei gleichem prozentualem Risiko deutlich gestiegen sind, dann ist dies ein großartiges Gefühl und Lob für Geduld und Disziplin.

Anbei ein kleines Beispiel… Ich unterstelle ein Anfangskapital von 1.000€ und wir wollen 3 Jahre lang traden (50 Wochen pro Jahr) bevor wir anfangen, Geld abzuheben. Unser Ziel sind die 50.000€ und der Einfachheit halber werden Steuern erstmal vernachlässigt – diese dämpfen den Effekt natürlich. Um das gesetzte Ziel zu erreichen benötigen wir nun lediglich 2,65% Gewinn pro Woche und das ist eine Rendite, die im Forex-Markt allemal möglich ist. Bevor ich dieses Konto gestartet habe, konnte ich auf einem anderen Account über 5% pro Woche erreichen – auch dort bin ich keine immensen Risiken eingegangen. Für dieses Konto ziele ich auf eine Rendite von 3 – 4% was innerhalb von 3 Jahren, 200.000€ entspräche… Man kann gut erkennen, welche Möglichkeiten sich ergeben wenn man kontinuierlich gute Ergebnisse liefert ohne zwischendurch alles zu verlieren ;)

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Update 11.12. – Nummer 2

December 11, 2009 Leave a comment

Nachdem ich das letzte Update geschrieben habe, hat sich im EUR/USD nochmal eine Gelegenheit zum Shorten ergeben… Anbei ein Bild, wie der Trade gelaufen ist…

Insgesamt habe ich 90 Punkte Gewinn gemacht während der maximale Drawdown etwa 15 Punkte betrug…

Diese Woche habe ich demnach einen Gewinn von 1,70% mit insgesamt 272 Pips verbuchen können.

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Update 11.12.

December 11, 2009 Leave a comment

Eine Woche ist nun vergangen seitdem ich alle Positionen geschlossen und ich mir den immensen Verlust eingestanden habe. Die letzten 7 Tagen waren dafür aber sehr vielsprechend! Aber von vorne…

Das Wochenende habe ich dazu genutzt alle meine Setups durchzusehen und bei Bedarf rauszuwerfen. Am Ende waren das glaube ich etwa die Hälfte aller verwendeten Systeme. Meiner Konzentration gilt nun den Paaren EUR/USD, GBP/USD und EUR/YEN. Den Dax und den Bund-Future habe ich erstmal rausgenommen. Das System, welches ich diese Woche getestet habe, basiert nur auf eine Point&Figure Darstellung und die Einstiege werden per Moving Averages generiert. Das System ermöglicht es, zeitig in einen Trend reinzukommen. Des weiteren gibt es bei stärkeren Trend schöne Punkte um die Position auszubauen.

Im Laufe der Woche habe ich bisher 13 Positionen nach diesem Signal gehandelt. 3 davon endeten im Verlust. 2x mit je nach 8 Pips und einmal mit 31 Pips – wobei ich die letzte Position zu früh geschlossen habe, es lag noch kein Verkaufsignal vor, und ohne, dass das Verkaufsziel getroffen wurde, ist der Kurs gedreht und wäre jetzt über 100 Punkte im Gewinn… Das ist zwar sehr ärgerlich, hat mir aber auch gezeigt, dass es besser ist abzuwarten… Die restlichen Signale waren allesamt im Gewinn, zwischen 7 und 70 Punkten. Der Erwartungswert pro Trade beläuft sich aktuell auf 14 Punkte. In vielen Fällen ist der Preis nach dem Signal nur sehr wenig in den Drawdown gelaufen, was ich als sehr positiv ansehe! Ich beabsichtige nun dieses System bevorzugt zu handeln, weiterhin Buch zu führen und nächste Woche die Positionen etwas zu vergrößern.

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Update 7.12.

December 7, 2009 Leave a comment

So, in den letzten Wochen habe ich mich leider mit diesem Schreibfehler in eine Situation gebracht, die von Woche für Woche schlimmer wurde. Am Freitag hat sich dann eine Situation ergeben, die meinem Empfinden nach nicht mehr zu bewältigen ist und somit habe ich alle offenen Positionen geschlossen was sich am Ende zu einen Verlust von sagenhaften 50% gehäuft hat. Nun, dass ist wahrlich keine Summe auf die man stolz sein sollte, bzw, bei der es einfach ist, alles zu schließen. Es war allerdings unumgänglich um wieder frei traden zu können da die psychische Belastung immer größer wurde.

Nachdem ich nun wieder halbwegs befreit den Metatrader öffnen konnte, habe ich meine Systeme gecheckt und einige sind, ebenso wie der Bund-Future und Dax, rausgeflogen. Des weiteren bin ich verstärkt zurück zu meinen Wurzeln, dem Point & Figure. Meine Entry-Signale generiere ich über einen Moving-Average-Cross und heute verlief dieses System soweit ganz gut, wenn auch erstmal nur mit kleinen Positionsgrößen. Wenn sich das System weiterhin positiv zeigt, werden diese natürlich erhöht.

Auch wenn mein Konto nun mit -50% in der Kreide steht habe ich nicht den Glauben daran verloren, dass ich traden kann da ich in der Zwischenzeit viele Gewinne realisieren konnte um die viel zu große Verlustposition abzubauen. Ohne diesen Anfängerfehler wäre das natürlich nicht passiert und letztendlich bleibt festzuhalten, sofort schließen und nicht abwarten! Das war mir nun wirklich eine Lektion…

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